Comeback der chinesischen Fahrerin Tiedou in der F1 Academy
Nachrichten & Ankündigungen China , Shanghai Shanghai International Circuit 24. März
Am 23. März fuhr der 28-jährige Chinese Shi Wei (Tiedou) auf der silbergrauen Strecke des Shanghai International Circuit ein mit blau-weißen Zweigen bemaltes Auto über die Ziellinie und beendete die zweite Runde der F1 Academy Championship 2025 auf dem 14. Platz. Mit dieser Leistung übertraf sie nicht nur ihren persönlichen Karriererekord, sondern ermöglichte den Chinesinnen auch einen historischen Schritt in den Spitzenrennsport. Als erste chinesische Fahrerin auf der Bühne der F1 Academy schrieb sie mit „Geschwindigkeit und Hartnäckigkeit“ eine Streckenlegende, die orientalischen Frauen gehört.
Widrigkeiten überwinden: Vom Rückzug von der ersten Show zum stetigen Fortschritt
Als Chinas erster Wildcard-Fahrer der F1-Akademie ist Shi Weis Reise voller Herausforderungen. Im ersten Lauf des Rennens am 22. März schied sie leider aufgrund eines Kontrollverlusts in einer Hochgeschwindigkeitskurve aus. Die „Queen of Extreme“ ließ sich von den Erwartungen ihres heimischen Publikums und dem Druck internationaler Wettbewerbe nicht entmutigen. Nach Angaben des Teams überprüfte sie nach dem Rennen über Nacht mit dem Ingenieurteam die Daten, passte die Fahrzeugparameter an und nahm sogar persönlich am Simulatortraining teil, um ihre Form für das Rennen am nächsten Tag wiederzuerlangen.
Die zweite Runde am 23. März kann als „Ausbruch im Chaos“ bezeichnet werden. Zu Beginn des Rennens schieden nacheinander drei Fahrer aufgrund von Kollisionen und Fehlern aus, die Situation auf der Strecke wurde plötzlich angespannt. Shi Wei hingegen zeigte eine ihrer Erfahrung weit überlegene Gelassenheit: Sie beobachtete die Situation ruhig, passte ihre Linie flexibel an und verbesserte ihre Platzierung schrittweise durch präzise Gaskontrolle und Kurventechnik. Unter dem Jubel des Publikums absolvierte sie am Ende elf Runden in gleichmäßigem Tempo und ihr 14. Platz ging in die Geschichte des chinesischen Rennsports ein.
Jenseits der Rennstrecke: Doppelter Durchbruch bei kulturellen Symbolen und der Gleichstellung der Geschlechter
Die Bedeutung von Shi Weis Teilnahme am Wettbewerb geht weit über die Ergebnisse selbst hinaus. Die Lackierung ihres Rennwagens besteht aus blau-weißen, gewundenen Zweigen, um eine orientalische Ästhetik zu unterstreichen, ihr Helm ist von den fliegenden Apsaras von Dunhuang inspiriert und das Knopfmuster am Kragen ihres Rennanzugs verleiht dem „chinesischen Stil“ den letzten Schliff. Sie wählte die Startnummer 24 von Chinas erstem F1-Fahrer Zhou Guanyu und sagte freimütig: „Dies ist das Erbe der Stärke und ein Ausdruck kulturellen Selbstvertrauens.“
Als „Kreisbrecherin“ im Rennen der F1-Akademie spiegelt Shi Weis Erfahrung auch den Durchbruch der Frauen im Rennsport wider. In der 75-jährigen Geschichte der F1 gab es nur zwei Fahrerinnen, die am Hauptrennen teilnahmen, aber Shi Weis Auftritt brach diese Fesseln. In einem Interview gab sie zu: „Früher wurde Rennausrüstung hauptsächlich für Männer entwickelt. Mit meinen Schuhen der Größe 36 konnte ich das Bremspedal nicht einmal vollständig durchtreten. Doch jetzt haben die Hersteller begonnen, auf die Bedürfnisse weiblicher Fahrer einzugehen, und das ist der Beginn einer Veränderung.“
Event Empowerment: Erkenntnisse aus der „Her-Ära“ des F1 Academy Race
Beim F1-Grand-Prix von China 2025 wird erstmals das F1 Academy Race ausgetragen, das nicht nur eine Wettkampfbühne für Fahrerinnen aus aller Welt bietet, sondern mit dem Modell „Event + Kultur“ auch die Gleichstellung der Geschlechter fördert. Daten zeigen, dass der Anteil weiblicher Zuschauer im chinesischen Sender 33,8 % erreicht hat, ein Anstieg von 2,8 % gegenüber 2024, was die Begeisterung der Frauen für den Rennsport bestätigt. Während der Veranstaltung veranstaltete die F1 Academy auch einen „Karriere-Workshop“, bei dem College-Studenten eingeladen wurden, den Wartungsbereich zu betreten und die technischen und betrieblichen Geheimnisse des Rennsports zu erkunden.
Der Aufstieg von Shi Wei ist ein Mikrokosmos dieses Trends. Von der Ski-Bloggerin zur Profi-Rennfahrerin, von der Zollbeamtin zur „Windjacke“ im Formel-1-Bereich: Innerhalb von zehn Jahren hat sie den grenzüberschreitenden Wandel vollzogen. Nach dem Rennen sagte sie: „Ich möchte der Funke sein, der die Geschwindigkeitsträume von mehr Mädchen entfacht. Wenn sie mich überholen, wird das der wahre Sieg des chinesischen Rennsports sein.“
Zukunftsaussichten: Vom Hochschulwettbewerb zum internationalen Wettbewerb
Obwohl die F1 Academy Championship vorläufig zu Ende ist, lebt Shi Weis Renntraum weiter. Sie plant, in den GT-Rennsport zu wechseln und an der International Endurance Championship teilzunehmen. Gleichzeitig wird sie Rennsportwissen durch das „Doudou Racing Classroom“ bekannt machen, die „Ten Thousand People Simulator Challenge“ starten und die Macht der neuen Medien nutzen, um der Öffentlichkeit den Rennsport näher zu bringen.
Vom Skigebiet Chongli bis zur F1-Strecke, von kurzen Videoaufnahmen bis zum internationalen Podium: Jedes Mal, wenn Shi Wei beschleunigt, eröffnet sie eine neue Strecke für den chinesischen Frauenrennsport. Wie der Slogan der Strecke schon sagt: „Geschwindigkeit hat nichts mit dem Geschlecht zu tun, Leidenschaft ist der Motor.“ Wir freuen uns darauf, dass in Zukunft noch mehr „eiserne Bohnen“ bei Top-Rennen an den Start gehen und die Welt die „Stimme der Geschwindigkeit“ der chinesischen Frauen hören kann.
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Übersetzt von 51GT3 X-lingual AI.